O slideshow foi denunciado.
Utilizamos seu perfil e dados de atividades no LinkedIn para personalizar e exibir anúncios mais relevantes. Altere suas preferências de anúncios quando desejar.

D4.2 ma2015 tassilo-kubitz_agile-festpreisprojekte

345 visualizações

Publicada em

Vortrag auf der Manage Agile 2015

  • Seja o primeiro a comentar

D4.2 ma2015 tassilo-kubitz_agile-festpreisprojekte

  1. 1. Agile Festpreisprojekte wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? Tassilo Kubitz – akquinet AG Manage Agile – 6. Oktober 2015
  2. 2.  Agile Festpreisprojekte?  Ein Projekt mit Problemen  Der Neuanfang  Agile meets Classic  Flexibilität im agilen Festpreis  Das Vertragliche  Erkenntnisse 2Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG Agenda 06.10.2015
  3. 3. 3 Agile Festpreisprojekte? Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  4. 4.  Festpreis – Alles geklärt -> Alles geplant -> Alles angehen – Risikoverlagerung zum Auftragnehmer – Änderungen vermeiden – Ein Release am Ende  Agil – Gemeinsames Starten, wenn noch nicht alles klar ist – Risikoteilung durch Zusammenarbeit – Änderungen ermöglichen – Viele Releases bis zum Ende  Realität – Es gibt feste Jahres-Budgets und Frozen Zones – Festpreisprojekte benötigen einen Prozess zur Kostenschätzung – In IT-Projekten ändert sich oft die Aufgabenstellung – Vollständige Anforderungsanalyse ist teuer und kostet Zeit 4 Agile Festpreisprojekte? Agile Festpreisprojekte? 06.10.2015
  5. 5. 5 Ein Projekt mit Problemen Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  6. 6.  Ziel – Ablösung einer dezentralen Altanwendung durch Neuentwicklung einer zentralen Serverversion – Alle alten und viele neue Funktionalitäten  Kunde – Maschinenbau – Keine Erfahrung mit verteilten Systemen – Keine Erfahrung mit agilen Methoden  akquinet – Dienstleister – Expertise in Individual-Softwareentwickung – Erfahrung mit agilem Vorgehen (RE, (A)TDD, CI, Prototyping, …) 6 Das Projekt Ein Projekt mir Problemen 06.10.2015
  7. 7.  Kenngrößen – Laufzeit von November 2009 bis Dezember 2014 – Örtliche Trennung von AG und AN – Teamgröße variabel: 4-12 – Aufwand insgesamt 3500 PT (über mehrere Verträge)  Vorgehen im Festpreis mit „agilen Ansätzen“ (Feature-Tausch)  Was sollte da schief gehen? 7 Das Projekt Ein Projekt mir Problemen 06.10.2015
  8. 8.  Planung: Der Ansatz „alles“ haben zu wollen, führte zu übermäßiger Parallelentwicklung und „Feature-Enlargement“  Vorgehen: Unterschiedliches Verständnis von agilem Vorgehen bei AG und AN  Kommunikation: Änderungen auf Zuruf  Kosten: Mehraufwände und Verzug im Projekt  Vertrauen: Erschüttert  Ausweg: Eskalation und Klärung 8 Status Sommer 2011: Projekt in Schieflage Ein Projekt mir Problemen 06.10.2015
  9. 9. 9 Der Neuanfang Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  10. 10.  Aufbau von Vertrauen und Zuverlässigkeit – Fokus auf Produktivsetzung im November 2011 – Qualität, Termine, Kosten  Motivation von Team und Kunde – Einbringen eigener Expertise aus der Software-Release-Planung – Intensive Zusammenarbeit in Workshops und TelCos – Abschirmung des Teams für realistischen Workload  Kein „agiles Vorgehen“ mehr – „Klassischer Wasserfall“ war gefordert – Der Begriff Agilität war „verbrannt“ 10 Meine ersten Schritte Der Neuanfang 06.10.2015
  11. 11. 11 Agile meets Classic Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  12. 12. Individuals and interactions over processes and tools Working software over comprehensive documentation Customer collaboration over contract negotiation Responding to change over following a plan 12 Das Agile Manifest agilemanifesto.org 06.10.2015Agile meets Classic
  13. 13.  Definition von Agilität und Festpreis – Agilität bedeutet Flexibilität – Festpreis ist der Rahmen – Änderungen bedeuten Mehrkosten – Variabler Leistungsumfang mit Fokus auf optimiertem Mehrwert  Vorgehen mit gemeinsamer Collaboration-Plattform – Confluence, JIRA  Unterstützung des Kunden beim Produktmanagement – Gemeinsame Beschreibung und Bewertung der Anforderungen 13 Der Weg zu planbarer Agilität im Projekt Agile meets Classic 06.10.2015
  14. 14. 14 Anforderungsanalyse – Wie viel RE? Angemessenes RE als grundlegende Absicherung Minimales RE RE als Versicherung für den Fall der Fälle Detailliertes RE unbedingt notwendig Zusammenarbeit Domäne wissendunwissend neu / nicht kooperativ kooperativ Abbildung nach Johannes Bergsmann Agile meets Classic 06.10.2015
  15. 15. 16 Eine Anforderung wird formuliert  Zielstellung in Form von SPIN-Selling  Entwurf von Lösungen (Szenarien)  Klassifikation mit Kano-Modell – Auswahl von Muss, Soll, Kann  Annahmen, Abgrenzungen, Abhängigkeiten  Abnahmekriterien aus Sicht des Testers und Entwicklers  Schätzung  Entscheidung zur Umsetzung Agile meets Classic „Kano Modell allgemein“at de.wikipedia.org 06.10.2015
  16. 16. Der „agile“ Projektplan „parallelisiere den Wasserfall“  Priorisiere mit Lean Management 17 Analyse/Design Implementierung Abnahme Feature 1 Feature 2 Feature 3 Muss Soll Kann – time2market – design2cost Agile meets Classic 06.10.2015
  17. 17. 18 Flexibilität im agilen Festpreis Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  18. 18.  Fixes Budget  Grobe Vorplanung  time2market – Planänderungen – 10% des Budgets  design2cost – Analyse/Design – 15% (des Feature)  Planänderungsboard – AG und AN  Implementierung im Festpreis mit „Cap“ 20 Das Vorgehen im agilen Festpreis Flexibilität im agilen Festpreis 06.10.2015
  19. 19. 21 Das Vertragliche Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  20. 20.  Eine Pilotbeauftragung – Zum Kennenlernen des Vorgehens „Agiler Festpreis“  Szenarien / Features aus Sicht des Vertriebs – Wireframes, Fachlichkeit, Lösungen als Abnahmekriterium  Partnerschaftliche Risikoteilung – Planänderungsbudget 10% – Risikobudget von 10% – Bei Kostenunterschreitung oder –überschreitung können 50% in Rechnung gestellt werden – Laufzeit von maximal einem Jahr – Implementierung im Festpreis mit „Cap“  Zahlungen – Pro Release nach tatsächlichem Aufwand 22 Das Vertragliche Das Vertragliche 06.10.2015
  21. 21. 23 Erkenntnisse Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  22. 22.  Nach der Pilotphase (ca. 3 Monate) hat der Kunde das Vorgehen beibehalten  Das Vorgehensmodell führte zu vielen Änderungen im Projektverlauf  Viele Anforderungen aus dem alten Lastenheft waren obsolet  Neue Anforderungen konnten aufgenommen werden  Terminänderungen passten zu den Wünschen des Kunden  Budget wurde eingehalten, Mehrwert wurde erzeugt 24 Die „agile“ Zeit 2012-2014 Erkenntnisse 06.10.2015
  23. 23.  Aufwände bei der Zusammenarbeit – Planänderungsboard - Anfänglich vom Kunden unterschätzt  Die Abnahme und das Gefühl des Kunden dabei – „weiche“ Abnahmekriterien in Form von Wireframes, User Stories – Änderungen am Projektkontext während der Laufzeit  Was half? – Vertrag förderte das Partnerschaftliche – Konzentration auf die Fachlichkeit – Konsequente Kosten/Nutzen-Betrachtungen bei Entscheidungen (auch bei Fehlerbehebungen) 25 Die Probleme Erkenntnisse 06.10.2015
  24. 24.  Volle Transparenz der Kosten durch Änderungen  Domänenverständnis und Beratung über mehrere Lösungsszenarien  Nutzung von Synergien  Priorisierung anhand von Kosten/Nutzen-Betrachtungen  Termin- und Budgettreue im Projekt – trotz Änderungen  Schneller Mehrwert, ohne alles vorher durchdacht zu haben 26 Was schaffte Vertrauen? Erkenntnisse 06.10.2015
  25. 25. 27 Agile Festpreisprojekte… Fragen und Diskussion tassilo.kubitz@akquinet.de de.linkedin.com/in/tassilokubitz www.xing.com/profile/Tassilo_Kubitz plus.google.com/+TassiloKubitz @KubitzTassilo Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015
  26. 26.  [1] Johannes Bergsmann - Rechtliche Aspekte und Haftungsfragen im agilen Requirements-Engineering – Manage Agile 2014  [2] Noriaki Kano – Das Kano-Modell - http://de.wikipedia.org/wiki/Kano- Modell  [3] Tassilo Kubitz – Agile Festpreisprojekte – Risiko oder Chance? - http://blog-de.akquinet.de/2014/04/29/agile-festpreisprojekte-risiko-oder- chance-2/  [4] Tassilo Kubitz – Von der Lösung zum Problem. Beratung im Projektmanagement http://blog-de.akquinet.de/2014/06/24/von-der-losung- zum-problem-beratung-im-projektmanagement/  [5] Tassilo Kubitz – Agile Roadmaps bei der Softwareentwicklung - http://blog-de.akquinet.de/2014/10/08/agile-roadmaps-bei-der-software- enwicklung/  [6] Tassilo Kubitz – Agile Festpreisprojekte – Risiko oder Chance? – Manage Agile 2014 28 Quellen Agile Festpreisprojekte – wie entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit? © 2015 – akquinet AG 06.10.2015

×