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Sprache der Ohnmacht vs. Sprache der Macht

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Nach den Forschungen von Robin Lakoff - wie sich die Sprache mächtiger Menschen von der so genannten Ohnmachtssprache unterscheidet, die besonders häufig von Frauen gesprochen wird. Thema u.a. in meinen (Dirk Hannemann) Seminaren "Dirty Tricks der Rhetorik" und "Magie der Kommunikation" an den Volkshochschulen in Berlin und Frankfurt am Main.

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Sprache der Ohnmacht vs. Sprache der Macht

  1. 1. Ohnmachtssprache nach Robin Lakoff Unsichere Menschen sprechen zögerlich und benutzen viele Füllwörter ähm, also, wie soll man sagen Unsichere Menschen benutzen viele Weichmacher wie eigentlich, gewissermaßen, halt, so, irgendwie, nämlich, quasi Unsichere Menschen sprechen gerne im Konjunktiv „hätte“, „könnte“, „würde“ Unsichere Menschen vergewissern sich gerne der Zustimmung „…, oder?“, „meint Ihr nicht auch?“ Unsichere Menschen sprechen überkorrekt „Könick“ statt „Könich“ für König Unsichere Menschen benutzen viele leere, nichtssagende Vokabeln „toll“, „super“, „spannend“, „heftig“ Unsichere Menschen sind übertrieben höflich „der hochverehrte Herr Meier“ Unsichere Menschen betonen zu stark „gaaanz viel Wasser“ Unsichere Menschen entschuldigen sich häufig „es tut mir leid, aber“ Powertalking ▪ Lieblingswörter wie „gewissermaßen“ oder „sozusagen“ weglassen, jede Woche eine andere Unart angehen ▪ Aktiv formulieren („Ich mache“), Passivkonstruktionen vermeiden („es wurde gemacht“) und auch nicht „man“ sagen („man gibt sich Mühe“) ▪ Verben benutzen („es war uns wichtig zu korrigieren, was falsch lief“) statt Nominalstil verwenden („die Korrektur der Fehler im Eiltempo hatte Priorität“) ▪ Langsam, deutlich und klar sprechen – ein König hat es nicht eilig (Sprechtrainer Michael Rossié bemüht das Bild vom „König“ als Zeichen höchster Souveränität) ▪ Eigene Erfolge angemessen zur Sprache bringen, ohne angeberisch zu wirken (wie bei übertriebenem Namedropping) ▪ Kompetent und selbstsicher äußern in Feldern der eigenen Expertise ▪ Elaborierten Code (Hochsprache) und restringierten Code (einfache Sprache) gleichermaßen beherrschen und wissen, wann welcher Stil angemessen ist
  2. 2. Bücher zu Ohnmachtssprache und Wirksprache: Jack Nasher, Überzeugt! Wie Sie Kompetenz zeigen und Menschen für sich gewinnen (2017) Wladislaw Jachtchenko, Schwarze Rhetorik: Manipuliere, bevor du manipuliert wirst! (2018) Matthias Pöhm, Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon? Abschied vom Betreuten Lesen. Emotionale Rhetorik statt PowerPoint (2013) Weitere Tipps zu wirkungsvoller Kommunikation: Doris Märtin, Smart Talk: Sag es richtig! (2013) Doris Märtin, Habitus: Sind Sie bereit für den Sprung nach ganz oben? (2019) Tobias Beck, Unbox your Life! BEWOHNERFREI®: Das Geheimnis für deinen Erfolg im Leben (2018) Tobias Beck auf YouTube, „Wer sind die Superstars des Lebens?“ (GEDANKENtanken) Michael Rossié auf YouTube, „Was braucht kein Mensch? Rhetorik“ (GEDANKENtanken)

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